Anleitung zum Kartenlegen

Karten selber legen ist nicht schwer, doch bevor es losgeht, stehen einige Vorüberlegungen an

Wenn man das richtige Tarotdeck für sich gefunden hat, sollten Anfänger sich zunächst Zeit nehmen und die Karten und ihre Bedeutungen erst etwas kennen lernen. Die Deutung fällt dann später leichter und auf den ersten Blick erschreckende Symbole werden weniger entmutigend sein.

Wichtige Vorüberlegungen

1. Die Frage

Befragen kann man das Tarot im Prinzip nach fast allem. So kann man es besispielweise nach Entwicklungsmöglichkeiten eines Projektes, nach einer Freundschaft, beruflichen wie privaten Beziehungen oder Partnerschaften, nach persönlichen Eigenschaften und  Fähigkeiten oder nach der Bedeutung von bestimmten Ereignisse fragen. Auch bietet es wie das I Ging eine besondere Hilfestellung bei bevorstehenden Entscheidungen und kann mögliche Konsequenzen einer Handlung aufzeigen.

Beispielfragen:
Passen mein Partner und ich zusammen?
Soll ich das neue Jobangebot annehmen?
Kann ich meinem Freund vertrauen?
usw.

2. Spiele ich mit umgedrehten Karten?

Ob man auch mit auf dem Kopf stehenden Karten spielen möchte, sollte bewusst entschieden werden. Man kann entweder Karten, die auf dem Kopf erscheinen einfach richtigherum legen und dementsprechend deuten, oder sie umgedreht lassen und die umgekehrte Deutung, die meist einen negativen Inhalt hat, auswählen. Entscheidet man sich für Variante 1, wie es heute sehr viele Kartenleger machen, sollte man jedoch im Hinterkopf behalten, dass jede Karte, so positiv sie auch klingt, eine kleine Warnung beeinhaltet.

Diese Warnung findest Du unter der Schatten Bedeutung einer jeden Karte. Zuviel des Guten kann sich eher negativ auswirken. Wir von schicksal.com empfehlen Variante 1, also auf dem Kopf erscheinende Karten einfach umzudrehen und die Schattenseite der Karte mit zu beachten. Doch jeder sollte seine eigene Methode auswählen. Keine Variante ist besser oder schlechter als die andere.

3. Welches Legesystem soll ich wählen?

Je nach Fragestellung bieten sich unterschiedliche Legesysteme an. Hast du deine Frage in Gedanken formulieren, kannst du dir das richtige System aussuchen. Einige Legesysteme haben wir dir hier vorgestellt.

Die Vorbereitung

Für das Tarot Karten legen sollte man sich einen ruhigen und entspannten Moment aussuchen. Abschließend werden die Karten entweder in der Hand, oder auf dem Tisch ausgebreitet gemischt. Letztere Methode ist die bessere Wahl, wenn man auch mit umgedrehten Karten spielen möchte.

 Schließlich kann man noch den Kartenstapel zweimal mit der linken Hand abnehmen. Legt man Karten für jemand anderen, sollte er die Karten abnehmen.
Nun werden die Karten, wieder mit der linken Hand (unserer Seite der Intuition), nach und nach auf ihren Platz im Legesystem gelegt.

 

Die Deutung: Tarot als Bilder der Seele

Die Deutung kann jetzt beginnen. Dazu werden die Karten der Reihe nach aufgedeckt und anhand ihres Platzes und der damit verbundenen Bedeutung analysiert.

Wichtig ist es hierbei, intuitiv und subjektiv vorzugehen. Die Bedeutung des Kartenlegens liegt im eigenen Erkennen von Zusammenhängen, Gefühlen und Wünschen. Was uns vorher nicht bewusst war, dringt nun an die Oberfläche und schafft ein tieferes  Verstehen. Das Tarot zeigt uns Bilder unserer Seele, sie sind ein Spiegel unseres Ichs.  Hier liegt auch der Verknüpfungspunkt zu den Theorien des Schweizer Psychiaters Carl Gustav Jung  (26.07.1875 bis 06.061961). Besonders sein Begriff der Synchronizität drückt sehr gut aus, dass es eine Parallele zwischen dem gibt, was  man aus der Kartenlegung heraus deutet und dem, was tatsächlich praktisch im Leben des Fragenden geschieht.

Viel Spaß beim Kartenlegen!

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