Die Transite

Transite spielen für Astrologen eine große Rolle

Was ist ein Transit?

Von einem Transit spricht man, wenn ein laufender Planet (beispielweise der Jupiter) einen Aspekt (Winkel) zu einem Planeten unseres Geburtshoroskops bildet.

Man muss sich dies so vorstellen, dass unsere Geburtsradix über die Radix der aktuellen Himmelssituation wie eine Schablone gelegt wird. Die derzeitigen Planetenstände werden dann in Beziehung zu dem Standpunkt der Planeten im Tierkreiszeichen zum Zeitpunkt unserer Geburt gesetzt.

Ein Beispiel: In unserem Geburtshoroskop (Radix) steht, dass der Jupiter zum Zeitpunkt der Geburt in der Jungfrau stand. Im Transithoroskop steht nun der folgende Transit:  Pluto Trigon Jupiter.  Das heißt, dass der derzeitige Standpunkt des Pluto einen Winkel von 30° zu dem Standpunkt des Jupiters bildet, wie er zum Zeitpunkt unserer Geburt war.

Der Transit wird meist vereinfacht Pluto Trigon Jupiter genannt, müsste jedoch eigentlich heißen: Pluto Trigon Radix-Jupiter.

Konfliktreiche und harmonische Zeiten

Transite besitzen eine Zeitqualität. Sie sind eines der wichtigsten Mittel des Astrologen, um Aussagen über eher schwierige und konfliktreiche oder eher leichte Zeiten im Leben zu machen. Sie zeigen an, wann es für bestimmte Handlungen günstig oder ungünstig ist

Es können zwar nicht konkrete Ereignisse vorhergesagt werden, jedoch lassen sich anhand der Transite Aussagen darüber treffen, wann es Phasen gibt, in denen bestimmte Vorfälle wahrscheinlicher eintreffen können als zu anderen Zeiten.  Sie zeigen sozusagen Trends an.
Wenn ihr beispielsweise wissen möchtet, wann ihr denn endlich heiratet, kann euch das kein Astrologe genau sagen. Anhand der Transite jedoch, kann er sehen, wann die Zeiten günstig für eine Hochzeit sind und wann welche Konstellationen eine solche Entwicklung unterstützen.

Der Einfluss ist von Faktoren abhängig

Der Einfluss der jeweiligen Transits auf unser Leben ist von verschiedenen Punkten abhängig. So ist ihre Bedeutung zunächst einmal von den jeweiligen beiden Planeten bestimmt, wie gut harmonieren sie oder wie gegensätzlich ist ihre Bedeutung?
So gelten beispielsweise Mars-Saturn und Sonne Saturn Transite als schwierig, Mond-Venus Transite hingegen als leicht und positiv.
Zusätzlich spielt der Winkel eine große Rolle. Trigone und Sextile werden als leicht wahrgenommen, Oppositionen und Quadrate als problematisch und Konjunktionen je nach Planetbeteiligung (siehe Artikel Aspekte).

Je länger ein Planet sich in unserem Horoskop aufhält, desto bedeutender ist er für unser Leben und wird uns länger beschäftigen.  Dabei können sich Transite auch schon etwas früher bemerkbar machen.  Deswegen sind auch einige Astrologen dazu übergegangen, den Wirkungs-Orbis der Transite zu vergrößern (bis zu 10°).

Ob und wie wir Transite wahrnehmen, ist jedoch immer stark von der individuellen Lebenssituation abhängig. Läuft es beispielsweise derzeit super, sind wir ausgeglichen und haben eine Plan von unserem Leben, kann eine noch so schwierige Opposition unseren Lebensweg kreuzen, wir werden sie vermutlich gar nicht so stark zu spüren bekommen. Gibt es jedoch ungeklärte Probleme, werden wir in einem solchen Falle den schwierigen Transit deutlicher merken. Wir werden herausgefordert, das Problem zu lösen.

Diese Seite bewerten

  • Aktuelle Wertung: 4.5 von 5 Sternen
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 4.5/5 (32 Stimme/n)

Vielen Dank für Deine Bewertung!

Du hast bereits einmal gewertet, vielen Dank!

Deine Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Teilen: