Was ist Homöopathie?

Die alternative Heilmethode kurz erklärt

Kopfschmerzen, Erkältungen, kleinere Verletzungen oder Stimmungsschwankungen: Immer mehr Menschen setzen bei verschiedenen psychischen und physischen Leiden auf sanfte alternative Heilmethoden und greifen zu homöopathischen Mitteln.

Die Einheit von Körper, Geist und Seele

Geschätzt wird an dieser Heilmethode besonders, dass sie den ganzen Menschen im Blick hat. Es gibt keine Trennung von Körper, Geist und Seele. Krankheiten werden vielmehr als Ausdruck eines Ungleichgewichts in diesem System betrachtet. Durch die Naturheilmittel soll die innere Balance wiederhergestellt werden, die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und der Heilungsprozess unterstützend begleitet werden.

Mit dem Buch „ homöopathisch heilen. Selbstverantwortung statt Angst“ legt Dr. Christine Laschkolnig die Wirkungsweise der Homöopathie besonders schön und treffend dar: „Aus der unendlichen Fülle von Arzneimitteln gibt es für jedes Individuum eine passende Arznei – wie ein Schlüssel zum Schloss. Es scheint so, als hätte die Schöpfung gleichzeitig mit der Menschwerdung alles erschaffen, was zur Heilung an Körper, Geist und Seele benötigt wird.“

Das Ähnlichkeitsgesetz

Zurück zu führen ist diese Heilmethode auf den deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843). 1810 veröffentlichte er die erste Ausgabe seines „ Organon der Heilkunst“. Hier versammelt sind all seine Arzneimittelprüfungen, die er bis zu dem Zeitpunkt vorgenommen hatte. Diese Arbeit wurde von Generationen von Homöopathen fortgeführt. Wesentliche Grundlage der Homöopathie ist der Leitsatz: „Similia similibus curentur" - "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt".  Die Heilung des Menschen erfolgt demnach am besten, wenn die homöopathischen Mittel dem Krankheitsbild des Menschen gleichen. „Heilbar sind die meisten Krankheiten durch ganz dieselben Faktoren wie die, aus denen sie entspringen." (Hippokrates, 460-377 v. Chr.).

Seine erste Erfahrung machte Hahnemann mit dieser Erkenntnis durch Peru-Rinde, die man bei der Behandlung von Malaria einsetzte. Zunehmend unzufriedener mit den damaligen Behandlungsmethoden der wissenschaftlichen Medizin, wandte sich der studierte Arzt immer mehr dieser von ihm selbst entdeckten Heilmethode zu.

Die Homöopathie setzt sich aus drei Grundprinzipien zusammen:

  1. Ähnlichkeitsgesetz
  2. Potenzierte Arznei
  3. Arzneimittelprüfungen

Der Homöopath wird nach einer 1-2 stündigen Anamnese das passende Heilmittel für den Patienten gefunden haben und eine dementsprechende Potenzierung auswählen, die er in Form der bekannten kleinen Flasche mit den weißen Kügelchen verschreibt. Bei der Potenzierung handelt es sich um die Kraftentwicklung des Arzneimittels durch Verdünnung, mehrfache regelmäßige Schüttelung und Verreibung, wobei streng auf die Ausführung geachtet wird. Frau Laschkolnig schreibt in ihrem Buch: "Solange in der Arznei noch Moleküle der Ausgangssubstanz enthalten sind, ist die Schulmedizin bereit, homöopathischen Arzneimitteln eine Wirksamkeit zuzugestehen. Sobald Hochpotenzen verordnet werden, lautet der Vorwurf von schulmedizinischer Seite: Homöopathen arbeiten mit Arzneien, obwohl diese keine Moleküle der Ausgangssubstanz enthalten." (S.31, Womit arbeiten wir also?)

..."Bekannt ist, dass die einzelnen Verschüttungsschritte die Kristallgitterstruktur der Trägersubstanz verändern, und es bleibt die Erinnerung an die Ursubstanz im Lösungsmittel enthalten. (S.31.Z.27 ff)

Allen Homöopathie Interessierten legen wir das Buch „ Homöopathisch heilen. Selbstverantwortung statt Angst“ von Dr. Christine Laschkolnig ans Herz. In ihrem Werk gibt sie nicht nur ausführliche Informationen zur Geschichte und Wirkungsweise der Homöopathie, sondern stellt verschiedene Arzneimittel, ihre Anwendung und Wirkung vor und gibt allen Laien, wie auch für diejenigen, die sich selbst schon länger mit der Homöopathie beschäftigen, wertvolle Gedanken und Anleitungen zur Nutzung der homöopathischen Arzneimittel mit auf den Weg.

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