Das kleine Glück der Venus

Das kleine Glück der Venus

Astrologische Gedanken über die Venus von Kurt Franz
Das kleine Glück der Venus

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Astrologische Gedanken über die Venus von Kurt Franz
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Das kleine Glück der Venus

Schon im Altertum hat man zwischen dem kleinen und dem großen Glück unterschieden, wobei bis heute daran festgehalten wird - und das „kleine Glück“ der Venus zugeschrieben wird - und das „Große Glück“ dem Jupiter.

Was versteht man nun unter diesem „kleinen Glück“? Fragt man die Leute, was sie für das kleine Glück halten, dann meinen sie meist die so genannten Kleinigkeiten, die einen erfreuen im Leben, was zum Beispiel durch ein liebenswertes Geschenk erreicht werden kann. Und freilich, das ist es ja auch wirklich, so ein liebenswertes Geschenk ist natürlich so ein kleines Glück.

Was aber leider nicht so oft vorkommt im normalen Leben, diese Sache mit den liebenswerten Geschenken. Höchstens noch beim Hochzeitstag vielleicht, aber den hat ja nicht jeder. Oder noch beim Valentinstag und dergleichen eingeführten Geschäftsbelebungstagen.

Der Geburtstagshöhepunkt

Ein Höhepunkt im Jahr ist aber immer der Geburtstag, freilich, ja, da bekommen wir meistens viele solcher liebenswerten Geschenke. Was dann, nur so nebenbei gesagt, bewirkt, dass wir solche außergewöhnlichen Tage viel öfter erleben wollen, - eigentlich jeden Tag.

Aber leider, einen ähnlich wunderbaren Tag wie den Geburtstag, erleben viele von uns dann nur mehr zu Weihnachten. Und die Betriebsfeiern oder diese Veranstaltungen, die es im Lauf des Jahres auch noch gibt, die werden meistens doch nur so pro forma gemacht, damit die Betriebsangehörigen denken, sie werden für wichtig gehalten. Aber für wie unwichtig sie eigentlich gehalten werden, glauben so manche der Beschäftigten an den mickrigen Geschenken ablesen zu können, die sie dabei bekommen.

Ist Zufriedenheit schon ein Fremdwort geworden?

An diesem Beispiel sieht man schon, dass die „Zufriedenheit“ für viele von uns anscheinend schon ein Fremdwort geworden ist. Freilich denken nicht alle so und sind deshalb auch noch relativ zufrieden. Aber dieses Wort „Zufriedenheit“ wird immer weniger verwendet im allgemeinen Sprachgebrauch. Ich erinnere mich, dass man früher diesen edlen Ausdruck sehr oft benutzt hat. Zum Beispiel hat man auf die Frage „Wie geht es dir?“ oft geantwortet: „Danke, man muss zufrieden sein.“ Was ich nun seit Ewigkeiten nicht mehr gehört habe.

Man muss zufrieden sein, sagten also viele. Man muss. Viel weniger oft habe ich gehört, dass jemand gesagt hat: „Danke, Ich bin zufrieden.“ Denn damit wird ja auch die wirkliche, die andauernde Zufriedenheit ausgedrückt, zu der man aber nur kommt, wenn man ein bewusstes und gläubiges Leben führt, und in unseren Breiten, in denen niemand hungern muss, ist dies grundsätzlich ja auch leicht möglich.

Lebensweisheit

Beides ist also Voraussetzung für ein zufriedenes Leben, wahre Erkenntnisse über das Leben und die Welt und der Glaube an Gott, der uns erschaffen hat und unter dessen Schutz wir stehen, hier in dieser irdischen Welt und dann später auch noch in seiner geistigen.  

Im Ausdruck „Zufrieden sein müssen“ steckt aber trotzdem sehr viel Lebensweisheit, nämlich die Erkenntnis, dass es einen ja immerhin relativ gut geht. Nicht optimal leider, aber doch letzten Endes zufriedenstellend, wenn man nämlich bedenkt, was andere Menschen für furchtbare Schicksale erleben und erleiden müssen. Und angesichts dieser umfassenden Weltsicht und Einsicht sagte man eben auf die Frage, wie es einen geht, - danke, man muss zufrieden sein.

Die Gier nach Reichtum

Fragt man die Leute, was für sie das „große Glück“ bedeutet, dann ist die Antwort bei den allermeisten natürlich finanzieller Reichtum, der die wirtschaftliche Unabhängigkeit garantiert und vor allem die Berufsunabhängigkeit. Also: Chef ade, oder Chefin, tschüss, ihr Hübschen, ihr könnt mich nun alle mal! - Ja, das sind so Träume.

Es interessiert dabei kaum jemand das Argument, dass Geld auf Dauer nicht glücklich macht. Die Vorstellung, dass man sich mit Geld nahezu alles kaufen kann, ist so übermächtig, dass man die Nachteile gern in Kauf nimmt. Auch dass man die Liebe in einer Partnerschaft nicht kaufen kann, findet man eigentlich nur lächerlich. Na, wenn schon. Es reicht doch auch schon, wenn man einen Partner auf eine luxuriöse Urlaubsreise einladen kann. Nicht wahr? Und falls der unzufrieden dabei sein sollte, bei diesem Luxusurlaub, na, dann wartet doch schon der nächste auf seine Chance.

Das Lotto-System hat das große Glück gepachtet

Gegen diese Argumentation kann man freilich nur schwer etwas einwenden, denn es müsste doch selbst jeder einmal diese Situation mit dem Glückstreffer erleben können, um dann sein eigenes Verhalten unter Beweis zu stellen. Und nicht jeder würde sein Geld beim Fenster hinausschmeißen, ganz sicher nicht, sondern das Geld garantiert auch sinnvoll einsetzen.

Der Haken dabei ist nur, es trifft uns nicht so leicht, das große Glück. Und bei den paar Lotto-Millionäre, die es jede Woche gibt, und die einfach verschwindend gering sind als Prozentsatz in der Bevölkerung, sind wir ständig nicht dabei. Es ist zum Junge kriegen! Sodass uns wiederum nur die Hoffnung bleibt, hoffentlich beim nächsten Mal den Treffer zu machen, weshalb wir weiterhin nützliche Idioten bleiben für das staatliche Lottosystem und erneut brav die Lottoscheine kaufen in diesem raffiniert ausgedachten Idiotensteuersystem auf freiwilliger Basis.

Aber über das große Glück des Jupiters reden wir ein anderes Mal ausführlicher, jetzt kehren wir zum „kleinen Glück“ der Venus zurück.

Verweile Augenblick, du bist so schön …

Diese tiefgehende und einzigartig poetische Formulierung Goethes macht uns auch sehr deutlich darauf aufmerksam, dass unsere Glückserlebnisses eigentlich immer nur relativ kurz anhalten, weshalb wir sie auch festhalten wollen. Doch leider, das ist ein vergebliches Bemühen. Denn der wunderschöne Augenblick, den wir gerade erlebt haben, ist bereits vorbei. Und mit dem nächsten Augenblick ist es nicht anders, auch er ist schon wieder vorbeigegangen und zur Vergangenheit geworden.

Und so ergeht es uns den ganzen Tag über, und auch unser gesamtes Leben verläuft nach diesem Schema. Es besteht aus unzähligen Augenblicken, die, sobald wir sie erlebt haben, sofort zur Vergangenheit werden. Immerhin, wir haben die Erinnerung, mit der wir diese vergangenen Augenblicke wieder zurückholen können, allerdings nicht in derselben Intensität, die sie gehabt haben, als wir sie erlebten.

Und noch ein Haken ist dabei bei der großartigen Einrichtung der Erinnerung: das Vergessen. Weshalb eigentlich nur, - wenn wir das Gedächtnis nicht trainieren, - die allerstärksten Erlebnisse, die wir gehabt haben, in Erinnerung bleiben.

Was Venus bietet, ist eigentlich überwältigend

Von ihr kommt die Liebe, der Eros, die Lust. Punkt.

Gibt es noch eine Steigerung? Zur Liebe sicher nicht mehr, wobei man aber wohl zwischen der selbstsüchtigen und selbstlosen Liebe unterscheiden muss, aber das wäre bereits wieder ein eigenes Thema.

Die Kunst hat sie noch anzubieten, unsere Göttin der Liebe, die nächste überwältigende und eigentlich unbegreifliche Kategorie, die begabte Menschen aus den geistigen Reichen der Venus und der Ideen herunterholen, wo sie dann von den Künstlern entwickelt und ausgeformt werden, nämlich für uns, für die Allgemeinheit. Und die Schönheit fällt natürlich auch noch in ihr Reich, die kommt selbstverständlich auch von ihr, eine Unterkategorie der Kunst. Und auch noch die Harmonie und das Wohlbefinden!

Und das alles sollte nur das „kleine Glück“ sein? Nein, das sind natürlich allerhöchste Werte und Kostbarkeiten, die wir durch sie erleben können. Der Schlüssel beim Verständnis liegt wohl beim „Augenblick“. Schließlich müssen wir ja auch unseren Lebensunterhalt verdienen und haben auch sonst noch einiges zu tun, weshalb schon aus diesen Gründen diese kostbaren Augenblicke nicht ewig dauern können, sondern immer nur relativ kurz.

Aber wenn sie kommen, diese wunderbaren Augenblicke, dann sollten wir sie genießen und dabei denken wie der großer Dichter: Verweile Augenblick, du bist so schön!

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