Das Osterfest

Mit dem Osterfest feiern wir die Auferstehung Jesus Christi
Osterfest | Foto: © famveldman - Fotolia.com

Das Osterfest

Ostern ist eines der wichtigsten Feste in der christlichen Kirche. Jährlich wird die Auferstehung Jesu Christi am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert (frühestens am 22. März und spätestens am 25. April). Es beginnt am sogenannten Gründonnerstag und geht traditionell bis Ostermontag. Mit Ostersonntag beginnt auch die, bis einschließlich Pfingsten dauernde, 50-tägige österliche Freudenzeit.

Dem Osterfest vorausgehend ist eine vierzigtägige Fastenzeit. Sie beginnt an Aschermittwoch.

Gründonnerstag

An Gründonnerstag wird an das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Jüngern gedacht. Nach der Messe klingen die Kirchenglocken ein letztes Mal (vor allem in der katholischen Kirche), bis sie wieder am Ostersonntag ertönen.

Karfreitag

Karfreitag ist ein Tag der Trauer. Meist gegen 15 Uhr (9. Stunde des Tages, Todesstunde Jesus) wird an das Leiden Christi bei seiner Kreuzigung gedacht. In einigen Städten finden Osterpassionen statt, in denen die Menschen Anteil an seinem Leid nehmen, dass er für die Menschen dieser Welt ertragen hat.

Das Osterfest 2017 | Foto: © Anneke - Fotolia.com

Symbolische Handlungen wie das Löschen von Kerzenlicht, die Verhüllung des Altars in den Kirchen und der Verzicht auf Schmuck verdeutlichen den Trauercharakter des Tages.

Ostersonntag

An diesem Tag beginnt die österliche Freudenzeit. Die Auferstehung Jesus Christi wird gefeiert und das eigentliche Osterfest beginnt.

Einige Osterbräuche

Palmzweige und Palmbuschbinden

An Palmsonntag, den letzten Sonntag vor Ostern, setzen viele Menschen Zweige von Palmbäumen, „Palm“-Kätzchen, Kirsche, Forsythie oder ähnlichem in Vasen. Sie blühen dann pünktlich zum Osterfest und können mit Ostereiern geschmückt werden. Sie an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnern und ein Symbol des Friedens darstellen.

Osterpassionszüge

In einigen Städten wird der Leidensweg Christi nachgestellt

Das Osterfeuer

In vielen Städten wird an Karsamstag mit Einbruch der Dämmerung ein großes Lagerfeuer angezündet. Auch wenn dieser Brauch ursprünglich nichts mit dem Christentum zu tun hatte, so ist in ihm auch ein Symbol für das beginnende Freudenfest der Auferstehung Christi zu sehen.

Osterei und Osterhase

Das Ei ist Zeichen der Fruchtbarkeit und neuen Lebens und ist im Christentum das Symbol der Auferstehung. Bunt bemalt werden sie verschenkt, zieren die Ostertafel und werden für die Kinder zum Suchen versteckt. Das Eiersuchen hat übrigens eine lange Tradition: Schon seit dem 16. Jhr. kommt der Osterhase und macht so das Osterfest für die Kinder zu einem der schönsten Feste im Jahr.

Speisesegnungen

(in Österreich Fleischweihe genannt): An Gründonnerstag oder Karfreitag, werden traditionelle Nahrungsmittel (wie beispielsweise Eier) gesegnet und beim Osterfest mit Freunden und Familien verspeist.

Musik zur Passionszeit und Osterzeit

Johann Sebastian Bach: "Matthäus-Passion", vom Leiden und Sterben Jesu Christi (Uraufführung 11.4.1727) und "Oster-Oratorium" (Uraufführung 1.Ostertag 1725)

Georg Friedrich Händel: "Der Messias" (Uraufführung 13.4.1742)

Andrew Lloyd Webber: Rock Musical: "Jesus Christ Superstar" (Uraufführung 12.10.1971)

Das Stabat mater: Vertont von unterschiedlichen Künstlern (u.a. Vivaldi, Franz Liszt) beinhaltet ein mittelalterliches Gedicht über den Klageschmerz der Mutter Jesu beim Verlust ihres Sohnes

Die Botschaft von Jesus

Die Botschaft von Jesus ist heute wie damals noch immer eine der wichtigsten Botschaften in der Welt. Er predigte Nächstenliebe und setzte sich für die Gemeinschaft und für die Schwächeren ein. Wir sollen unseren Mitmenschen Fehler vergeben und verzeihen und unseren Nächsten lieben wie uns selbst.

Gerade jetzt in diesen Zeiten können wir diese Worte so gut gebrauchen. Wer nicht aus der Angst heraus handelt, sondern mit einem offenen Herzen, der wird dazu beitragen, dass diese Welt eine bessere Welt wird. Und auch, wenn man das Gefühl hat, dass man als Einzelner nicht viel bewirken kann, so soll man sich die Taten und das Wirken von Jesus als Vorbild nehmen. Alleine durch liebevolle Worte und die Liebe zu unserem Nächsten verändern wir unser Umfeld. Würde das jeder tun, dann wäre die Welt sicher eine andere. Und schließen wir uns zusammen, dann erreichen wir mit unserem Wirken immer mehr. Ausgangspunkt von Jesus Lehren ist immer die Liebe und wird es immer sein.

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