Wie könnne Sie die Zuneigung und Liebe eines Fische-Mannes gewinnen?

Sanft und zu Weilen rätselhaft erscheinen die Fische-Männer. Wer kann ihr Herz erobern?

Die Liebe des Fische-Mannes

Fische-Männer sind wegen ihrer auffälligen Empfindlichkeit oder Sensibilität schon bald zu erkennen. In ihrem Wesenskern finden sich nämlich kaum allzu strenge Härten oder eine extreme Ich-Durchsetzung, was ja sofort ins Auge fällt. Sie brauchen also nur auf diese wenigen Qualitäten zu achten, meine Damen, und schon haben Sie sichere Kriterien in der Hand, ob Sie es mit einem Fische-Mann zu tun haben oder nicht.

Fische-Männer sind also keineswegs hart oder rau im Umgang mit Frauen, sondern im Gegenteil weich und anschmiegsam und Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft, Mitleid oder Tierliebe sind bei ihnen meistens sofort zu bemerken.

Typische Eigenschaften...

Natürlich gibt es auch noch zahlreich weitere Eigenschaften, die Fische-Männer auszeichnen, und einige davon werden wir auch noch gleich aufzählen, um sie noch näher zu charakterisieren. Sie sind in vielen Fällen auch noch demütig, mitleidend, wohltätig, freundlich, aufopfernd, selbstlos, wahrheitsliebend, idealistisch, religiös, - und, wenn man sie genau studiert, eigentlich sehr still und leise und sanft, auch rätselhaft, in sich versunken und traumverloren.

Neptun wirkt auf die Fische-Männer

Warum ist das so? Weil Neptun ihr Planet ist, und Neptun ist die höhere Variante der Venus. Ist Venus die körperliche Liebe, die notwendig ist, um zwei Menschen durch die Liebe zusammenzuführen, wodurch auch noch der Nachwuchs sichergestellt wird, so ist Neptun der Repräsentant der höheren Liebe, der göttlichen Liebe, die Verbindung zu Gott.

Allein daraus ist schon erkennbar, warum sich die Fische nicht egoistisch durchsetzen wollen, denn der Egoismus dient ja nur dem eigenen Selbst, ist letzten Endes die Ich-Befriedigung, aber das Gegenteil ist ja doch das erstrebenswertere Ziel im Sinne der Schöpfung, und das Gegenteil heißt, um zunächst adäquat beim Fremdwort zu bleiben, - Altruismus.

Fische handeln oft selbstlos

Das Fremdwort „Egoismus“ kennt jeder, nicht wahr? Und das allein ist ja schon bezeichnend. Das Fremdwort, das das Gegenteil davon bezeichnet, kennen nicht mehr so viele, weil es anscheinend allein schon beim Begriff viel weniger Anreiz gibt, ihn sich zu merken, denn das deutsche Wort dafür heißt „Selbstlosigkeit“.Die „Eigensucht“ zu befriedigen, ist ja höchst lustvoll, wie wir wissen, und das wollen wir ja eigentlich auch den ganzen lieben Tag lang tun. Will man aber „Selbstlosigkeit“ erreichen, müssen Opfer erbracht werden, und zwar von uns selbst. Also nicht andere sollen Opfer bringen, was wir ja gerne gutheißen würden, sondern wir selbst, und damit hört sich das Vergnügen eben sehr schnell auf. Ein schönes Wort für „Selbstlosigkeit“ ist auch das Wort „Opferkraft“, und das verstehen wir ja auch sofort, dieses Wort, es bedeutet eben, die Kraft zu haben, Opfer zu bringen. Eltern bringen diese Kraft ja großteils ihren Kindern gegenüber auf. Eine richtig durchgeführte Kindererziehung wäre ohne Opferkraft ja auch völlig unmöglich. Und diese Opferkraft ist deswegen ja auch die höhere, die göttliche Liebe.

Den Fischen wird oft mangelnde Durchsetzung vorgeworfen, aber das ist nur oberflächlich betrachtet und stimmt eigentlich so nicht. Vielmehr ist es so, dass die Fische-Männer die Durchsetzung auf einer niederen Stufe eigentlich ablehnen, die man vielleicht als „Ellbogentechnik“ bezeichnen könnte. Diese Ellbogentechnik entspricht natürlich kaum dem Wesen des Fische-Mannes. Wenn schon Durchsetzung, dann mit Mitteln der Qualität, so sehen sie es selbst. Und das haben ja viele berühmte Fische-Geborene immer wieder bewiesen, die sich mit ihren Leistungen in der Welt durchgesetzt haben.

Berühmte Fische-Männer

Zum Beispiel Frederic Chopin, Johann Strauß Vater, Albert Einstein, Georg Friedrich Händel, Karl Jaspers, Arthur Schopenhauer, Karlheinz Böhm, Joseph von Eichendorff, Henrik Ibsen, Victor Hugo, Erich Kästner, Galileo Galilei, Rudolf Steiner, Karl May, Heinz Rühmann, Marlon Brando, Enrico Caruso, Rex Harrison, Rudolf Nureyev, Otto Hahn, - das sind also einige von den sehr berühmten Fische-Männern, aber diese Liste kann sich wahrlich sehen lassen.

Gleich und Gleich gesellt sich gern:

Wie sollen nun die Frauen beschaffen sein, die die Fische-Männer gerne lieben? Da das Seelenleben der Fische-Männer ja ungemein verfeinert ist, mögen sie natürlich Frauen, die ebenso beschaffen sind. Alles Feine, Zarte, Sensible, Künstlerische, Einfühlsame in einer Frau mögen sie also sehr. Da sie aber in jungen Jahren nicht immer konsequent „nein“ sagen können bzw. nicht „nein“ sagen wollen, weil ein „Nein“ vielleicht sehr verletzend wirken würde, kommen ja auch oft Frauen in ihre Nähe und verweilen dort ausdauernd, die die oben erwähnten Qualitäten zwar auch gerne hätten, sie aber nicht aufweisen, weshalb dann von diesen Damen die Schauspielkunst eingesetzt werden muss, um diesen Mangel wirksam auszugleichen, - was dann bei den Fische-Männern allerdings auch nicht ohne Wirkung bleibt.

Denn selbst wenn sie die Damen durchschauen, die die höheren Charakteranlagen wegen Nichtvorhandenseins nur vorspielen, - und das funktioniert immer eine gewisse Zeit lang, je nach Talent, - so imponiert das dem Fische-Mann zunächst einmal auf alle Fälle, denn alles Künstlerische ist schließlich sein Metier, alles was mit Intuition und Eingebung zu tun hat, ist ja Fische-Eigenschaft, ist Neptun.

Aber auch die Täuschung ist Neptun, das dürfen wir nicht vergessen, ja, so kann er eben auch sein, dieser mächtige Planet, wenn man nicht aufpasst nämlich, denn die Intuitionen, die er ausstreut, sind keineswegs immer nur positiv.Und unter diesen Umständen kann sich der Fische-Mann leicht im Netz seiner Geliebten verfangen, das sie ausgeworfen hat. Dann zappelt er darinnen, um wieder frei zu kommen, aber oft vergeblich. Und diese offensichtliche Gefangenschaft, die mit unwirksamen  Ausbruchsversuchen verbunden sein könnten, imponieren seiner Dame natürlich ungemein, denn sie fühlt sich dadurch immer mehr bestärkt und bestätigt, erfolgreich letzten Endes, weil er nicht von ihr wegkommt, und dadurch liebt sie ihn umso mehr und überschüttet ihn deshalb mit ihren heißen Zärtlichkeiten.

Und der Fische-Mann lässt sich dann natürlich auch nicht lumpen, wenn er so viel Wonne bekommt, er schon gar nicht, und deshalb bemüht er sich auch stets darum, viel mehr zurückzugeben, als er bekommt und schwingt sich deshalb zum feurigen Liebhaber auf, obwohl die kühleren Temperaturen des tiefen Meeres eigentlich eher seinem Wesen entsprächen.

Dauerhafte Liebe?

Zuerst sind dem Fische-Mann die Neptun-Qualitäten seiner Geliebten aber eigentlich egal, mit denen er umspült wird, es hat für ihn zunächst also keine Bedeutung, ob eine vorgespielte große Liebe oder eine tatsächlich große Liebe von seiner Freundin praktiziert wird, Hauptsache, sie ist außergewöhnlich und Hauptsache, der Genuss stimmt. Aber mit der Zeit wird er kritisch, er ist eben so, weil er letzten Endes doch nicht umhin kann, seine allergrößte Stärke einzusetzen, und das sind seine telepathischen Fähigkeiten. Jetzt durchschaut er die Sache mit seiner Freundin allerdings. Ist sie nicht in seinem Sinne, diese Liebesangelegenheit nämlich, dann wird er reagieren, meistens aber nicht direkt und hart und brutal, sondern indirekt, weil das viel weniger verletzend ist, wir haben seine große Rücksichtnahme ja schon einmal erwähnt.

Es könnte also sein, dass sein sexuelles Talent, das eigentlich hoch ist, plötzlich herunter sinkt auf sagen wir 70 Prozent oder auf noch weniger. Das sexuelle Interesse könnte noch stärker abnehmen und auf unter 50 Prozent sinken, und ebenso der Treuefaktor, aber diese Waffe setzt er ungern ein, sie kommt ihm zu radikal vor, - eher lässt er sein sexuelles Interesse hinunter sinken überhaupt auf 0 Prozent. Und sollte es wirklich aus sein mit seiner zunächst so talentiert erscheinenden, aber letzten Endes doch durchschaubaren Schauspielkünstlerin, dann träumt er noch gerne und lange von ihr, hängt seinen Erinnerungen an diese trotz allem wunderbare Liebeszeit und singt mit Hildegard Knef herzzerreißend: „Aber schön war es doch …“                                          

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