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Freitag, der 13.

Der Unglückstag und die Aberglauben Top 10

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Freitag, der 13.

Der Unglückstag und die Aberglauben Top 10

Freitag, der 13.! Viele Menschen fürchten sich vor diesem Datum. Sie fürchten sich vor Unglück und Unheil. Doch warum? Ist das alles nur Aberglaube oder solltest Du Dich am Freitag, den 13. wirklich in Acht nehmen? Schicksal.com beantwortet Dir die wichtigsten Fragen zum unheilvollen Datum und erklärt Dir zehn weitere schicksalhafte Zeichen!

Warum ausgerechnet Freitag, der 13.?

Die 13 gilt im deutschsprachigen Raum weitläufig als Unglückszahl. Im Sport wird oft auf die Nummer 13 verzichtet, etwa bei Trikots oder im Rennsport. Andererseits wird sie teils auch bewusst gewählt, als Symbol dafür, dass man das Schicksal in der eigenen Hand habe. In manchen Gebäuden gibt es keinen 13. Stock, in manchen Passagierflugzeugen keine 13. Sitzreihe. Interessant: Bei der ersten Lotto-Ziehung „6 aus 49“ wurde als erste Zahl die 13 gezogen.

In der Esoterik kommt der 13 vor allem im Tarot eine besondere Bedeutung zu: Dort heißt die 13. Karte „Der Tod“. Eine Ziehung dieser Karte muss allerdings nicht zwangsläufig Unglück bedeuten, sondern steht vielmehr für Wandel und Veränderung, was durchaus positiv sein kann. Im Schicksals-Tarot heißt die Karte daher auch „Der Wandel“.

Der Zusammenhang der Unglückszahl mit dem Wochentag Freitag geht jedoch auf einen Roman zurück: Auf den Börsenroman „Friday the 13th“ aus dem Jahr 1907, verfasst vom amerikanischen Multimillionär Thomas William Lawson. Seitdem ist immer wieder vom unheilbringenden Freitag, dem 13. die Rede – zunächst in Literatur und Film wiederverwendet, verfestigt sich das Datum schließlich im allgemeinen Sprachgebrauch.

Wie verbreitet ist dieser Aberglaube?

Deutsch- und englischsprachig ist der Aberglaube sehr verbreitet. Freitag, der 13. ist in diesem Sprachraum wohl fast jedem Bürger als Symbol für Unglück bekannt. In manchen Kulturkreisen gilt die 13 aber auch als Glückszahl. Im Judentum erreichen Jungen und Mädchen ihre religiöse Mündigkeit am 13. Geburtstag – genannt Bar Mitzwa beziehungsweise Bat Mitzva bei Mädchen. In Japan gilt die 13 ebenfalls als Glückszahl.

Passieren an einem Freitag, den 13. mehr Unglücke als an anderen Tagen?

Immer wieder ereignen sich schwere Unglücke an einem Freitag, den 13., beispielsweise die Havarie des italienischen Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ vor der italienischen Insel Giglio. Laut einer Auswertung des ADAC gibt es in Deutschland an einem Freitag, den 13. allerdings weniger Unfälle als an „normalen“ Tagen. Vielleicht fahren viele Autofahrer aber auch einfach besonders vorsichtig, weil sie Schlimmes befürchten…

Wann Du besonders vorsichtig sein solltest, oder aber mit Glück gesegnet sein könntest, verraten wir Dir in unseren „Aberglauben Top 10“!

Die Schicksal.com Aberglauben Top10

1. Die schwarze Katze

© dicktraven - Fotolia.com
Kreuzt eine schwarze Katze von links deinen Weg, dann spucke dreimal aus, bevor du weitergehst!

Glück oder Unglück? Die schwarze Katze von links, das hat nichts Gutes zu bedeuten!

Herkunft: Katzen sind nahezu lautlos, ihre Augen leuchten, der Katze werden neun Leben nachgesagt. Dazu die schwarze Farbe… All das verleiht ihrem Wesen etwas Dämonisches. Daher betrachten viele Menschen die schwarze Katze als Unglücksbote.

Im alten Ägypten wurden die Katzen als heilige Tiere verehrt, in den europäischen Ländern sah man in der Katze jedoch das Erscheinungsbild der Hexe. Das verstärkte noch den Aberglauben.

Was tun? Kreuzt eine schwarze Katze deinen Weg solltest du ausweichen. Du musst aber nicht gleich umkehren. Denn es gibt glücklicherweise Abhilfe: Spucke einfach dreimal aus, bevor du deinen Weg fortsetzt!

2. Das vierblättrige Kleeblatt

© Jeanette Dietl - Fotolia.com
Ein Klassiker unter den Glücksbringern ist das Kleeblatt mit vier Blättern. Hast du schon eines gefunden?

Glück oder Unglück? Hat ein Kleeblatt vier statt der üblichen drei Blätter, so ist das ein wahrer Glücksbringer.Wichtig: Du musst es selbst finden – und zwar zufällig!

Herkunft: Bereits im 15. Jahrhundert ist von diesem Glücksbringer die Rede. Auf Reisen soll das Kleeblatt Glück bringen, besonders wenn es sich in den Schuh gelegt langsam auflöst. Wer den Klee schluckt, soll sogar den oder die Liebste für sich gewinnen können.

Was tun? Da gehen die Meinungen auseinander. Die einen pflücken den Klee, manche sehen ihn nur an. Es soll sogar Menschen geben, die das vierblättrige Kleeblatt glücksbringend abbeißen…

3. Mit dem linken Fuß aufstehen

Mit dem falschen Fuß aufstehen
Willst du, dass dein Tag schön wird, dann stehe mit dem richtigen Fuß zuerst auf!

Glück oder Unglück? Wer mit dem linken Fuß aufsteht, der sollte sich am besten gleich wieder hinlegen…

Herkunft: Schon im alten Rom wurde der rechte Fuß als „der Richtige“ und der linke Fuß als „der Falsche“ angesehen. Seither hält sich der Ausspruch: „Du bist wohl mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden.“

Was tun? Mit dem rechten Fuß aufstehen!

4. Die Sternschnuppe

© @nt - Fotolia.com
Wünsch dir was! Wenn du eine Sternschnuppe siehst, dann sollte dein Wunsch auch in Erfüllung gehen...

Glück oder Unglück? Wer eine Sternschnuppe sieht, der hat Glück, denn für ihn geht ein Wunsch in Erfüllung!

Herkunft: Verglühende Himmelskörper gelten schon seit Jahrhunderten als gutes Omen. Der Name Sternschnuppe geht wohl darauf zurück, dass die Menschen früher an Engel glaubten, die die Kerzen des Himmels putzten und dabei die Dochte, auch Schnuppen genannt, zu Boden fallen ließen.

Was tun? Sich schnell etwas wünschen – noch bevor die Sternschnuppe verglüht ist. Der Wunsch sollte „gedacht“ und nicht ausgesprochen werden! Mitte August sind "Sternschnuppentage"!

5. Salz verschütten

© rsester - Fotolia.com
Bloß nicht verschütten: Salz ist zwar nicht mehr so wertvoll wie früher, der Aberglaube hat sich aber gehalten.

Glück oder Unglück? Salz zu verschütten, etwa beim Kochen, gilt als böses Omen.

Herkunft: Früher war Salz sehr wertvoll, daher war es ein Symbol für Unglück, wenn man etwas von dem wertvollen Gut verschüttete. Und auch wenn Salz heute vergleichsweise günstig und leicht zu ersetzen ist: Der Aberglaube hat sich bis heute gehalten.

Was tun? Sparsam mit dem Salz umgehen, auch wenn der Koch verliebt sein sollte…

6. Der Regenbogen

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Der Regenbogen ist nicht nur ein beeindruckendes Naturschauspiel, mit ihm verbindet sich auch der ein oder andere Aberglaube.

Glück oder Unglück? Wer einen Regenbogen sieht, dem bringt das Glück, heißt es. Allerdings sollte man nicht mit einem Finger auf ihn zeigen – dieser würde sonst nach altem Glauben abfallen!

Herkunft: Der Regenbogen wird schon lange als Werk Gottes verehrt. Unsere Vorfahren konnten sich das Farbenspektakel nicht erklären und betrachteten es als eine Art Wunder. Sie waren der Meinung, es würden sich Schätze an den Enden des Regenbogens befinden. Der Regenbogen war daher für sie auch ein Symbol für Reichtum.

Was tun? Den Regenbogen bewundern und auf Glück und Reichtum warten, aber nicht mit dem Finger auf Gottes Werk zeigen.

7. Das Hufeisen

© Carola Schubbel - Fotolia.com
Das kannst du dir an dein Haus nageln! Schon lange ist bekannt: Das Hufeisen wehrt Geister und Dämonen ab.

Glück oder Unglück? Das Hufeisen gilt gemeinhin als Glücksbringer. Das ist nicht ganz richtig -  es wehrt vielmehr das Unglück ab.

Herkunft: Pferde gelten seit jeher als magische Tiere mit Verbindung zum Jenseits. Als Talisman sollte das Hufeisen Geister und Dämonen verschrecken, die sich vor dem eisernen Metall fürchten. Dabei gilt: Das Hufeisen muss getragen und verloren worden sein, bevor es – wie bei dem vierblättrigen Kleeblatt – vom glücklichen Finder aufgesammelt wird. Noch heute ist das Hufeisen bei vielen alten Höfen als Schutzsymbol an die Tür geschlagen. Der ein oder andere Mercedes-Fahrer hat es sich auch an den Kühlergrill geschraubt. Natürlich immer mit der Öffnung nach oben, damit das Glück nicht herausfällt.

Was tun? Wer zufällig ein getragenes Hufeisen findet, der braucht keine Angst mehr vor bösen Geistern zu haben! Du musst es dir aber nicht gleich ans Auto schrauben…

8. Der Marienkäfer

© Denis Tabler - Fotolia.com
Hübsch anzusehen: Der Marienkäfer. Er bringt Glück und sagt dir, wie das Wetter wird.

Glück oder Unglück? Klein und niedlich – natürlich ein Glücksbringer!

Herkunft: Der Marienkäfer hat seinen Namen von der heiligen Jungfrau Maria – er steht unter ihrem Schutz. Er zeigt Sonne und Regen an – fliegt er aufwärts, wird das Wetter gut, fliegt er abwärts, verschlechtert es sich. Und wer dem Marienkäfer folgt, der wird seinen Liebsten oder seine Liebste finden.

Was tun? Pass gut auf die Marienkäfer auf – wer einen Marienkäfer tötet, der wird von Gott höchstpersönlich gestraft!

9. Der Schornsteinfeger

© Serhan Sidan - Fotolia.com
Er ist zwar schwarz und verrußt, bringt dir aber dennoch das Glück ins Haus: Der Schornsteinfeger.

Glück oder Unglück? Schwarz verrußt und im Dunkeln tätig – überraschenderweise gilt der Schornsteinfeger dennoch als Glücksbringer.

Herkunft: Wer ständig im Dunkeln tätig ist, in schwarzen und verrußten Schächten, umgeben von bösen Geistern und dennoch lebendig wieder herauskommt, dem muss etwas Gutes anhaften. Deshalb wird der Schornsteinfeger als Glücksbringer angesehen.

Was tun? Vielleicht selbst einmal in einen Schornstein steigen? Das solltest du lieber den wahren Glücksbringern überlassen… Hol ihn dir doch einfach einmal pro Jahr ins Haus!

10. Der Fliegenpilz

© creatix0470 - Fotolia.com
Er ist rot und giftig, soll seinem Entdecker aber dennoch viel Glück bringen: Der Fliegenpilz.

Glück oder Unglück? Der Fliegenpilz ist giftig. Trotzdem bringt er Glück.

Herkunft: Der Fliegenpilz wurde von alten Völkern als halluzinogenes Mittel verwendet, das Einblick in die spirituelle Welt geben sollte. Zwar ist der Pilz schwach giftig, aber in den seltensten Fällen führt sein Verzehr, wie allgemein angenommen, zum Tod. Brechreize und Magenkrämpfe sind die übliche Folge des Verzehrs. In Preußen galt der der Fliegenpilz als Speisepilz, in manchen Regionen Japans wird er noch heute zubereitet. Bei der Zubereitung werden allerdings die Giftstoffe entfernt. Warum aber gilt der Fliegenpilz als Glücksbringer? Aufgrund seiner halluzinogenen Wirkung nahm man an, der Pilz sei beseelt. Seine „Zauberkraft“ und die rote Farbe machten ihn zu einem Glückspilz!

Was tun? Auch wenn der Verzehr des Fliegenpilzes in der Regel nicht tödlich ist, solltest du ihn auf keinen Fall essen! Ein Glücksbringer ist er dennoch.

Wann ist wieder Freitag, der 13.?

Keine Angst! Natürlich verraten wir dir auch, wann das nächste Unglück droht... Im Jahr 2014 gibt es keinen Freitag, den 13. mehr, dafür sind es 2015 gleich drei: Am 13. Februar, am 13. März und am 13. November. Die weiteren abergläubischen Termine sind: 13. Mai 2016, 13. Januar 2017 und 13. Oktober 2017 sowie 13. April und 13. Juli 2018. Darauf, dass Vollmond und der Unglückstag zusammenfallen, müssen wir noch lange warten: Das ist erst am 13. August 2049 der Fall.

Und das ist schon alles an einem Freitag, den 13. passiert...

Freitag, der 13. Mai 1960: Bei einem Formel-1-Training in Silverstone verunglückt der amerikanische Spitzenfahrer Harry Schell tödlich. Er kommt mit etwa 160 Stundenkilometern von der regennassen Strecke ab.

Freitag, der 13. November 1970: An diesem Tag, an dem übrigens auch Vollmond war, kommt es gleich zu zwei schweren Naturkatastrophen: In Kolumbien werden etwa 25.000 Menschen durch die Schlammlawine eines Vulkanausbruchs getötet. In Ostpakistan wüten ein Zyklon und ein Tsunami - rund eine halbe Million Menschen kommen um. Es ist eine der schwersten Naturkatastrophen überhaupt.

Freitag, der 13. März 1992: Bei einem Erdbeben in der Osttürkei sterben mehr als 1.000 Menschen.

Freitag, der 13. August 2004: Die Kleinstadt Wauchula im US-Staat Florida wird um 5.30 Uhr Ortszeit durch einen Hurrikan verwüstet. "Charley" richtet einen Schaden von 750 Millionen Dollar an, die Trinkwasserversorgung wird unterbrochen, Stromleitungen werden zerstört.

Freitag, der 13. Juli 2012: Im Raum Moskau tobt ein heftiges Gewitter - drei Menschen werden tödlich von einem Blitz getroffen.

Ist dir an einem Freitag, den 13. schon einmal etwas Ungewöhnliches passiert? Schreib uns deine Geschichte!


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Zum Glück nur Aberglaube: Wer nach Mitternacht über den Friedhof geht, den holt der Tod.

Weitere Volksweisheiten

»Kehre nicht nach Sonnenuntergang!«

»Unter einer Leiter durchgehen bringt Unglück!«

»Wer einen Schirm im Zimmer aufspannt, holt sich Streit ins Haus«

»Geschenke aus Glas zerschneiden die Ehe«

»Schluckauf sagt Dir, dass jemand an Dich denkt«

»Frisst der Hund Gras, gibt es schlechtes Wetter«

»Scherben bringen Glück«

»Spinne am Abend, erquickend und labend«


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